Für Eltern 2017-12-28T15:47:00+00:00
Für Eltern

Sexualerziehung in der Familie

„Wie geht das eigentlich mit dem Kinderkriegen?“, „Kaufst du mir heute die BRAVO?“; „Wieso bekomme ich eigentlich die Regel?“. Fragen über Fragen. Vielleicht kennen Sie solche Situationen, in denen Sie manchmal hilflos sind und denken: „Hoffentlich habe ich da richtig reagiert.“ Oder sie überlegen ganz fest „Was sage ich denn jetzt bloß?“, „Hab ich mich überhaupt richtig verhalten?“. Manchmal beschäftigt Sie auch ganz was anderes: Immer wenn Sie auf das Thema Liebe und Sexualität zu sprechen kommen, blockt Ihr Kind ab. Und wieder schießen Ihnen bestimmte Fragen durch den Kopf: „Hab ich was falsch gemacht?“; „Hat mein Kind bestimmte Probleme?“ In dieser Veranstaltung geht es genau um diese Fragen sowie um ihre Ängste und Befürchtungen. Es sollen Wege aufgezeigt werden, damit Sie als Elternteil ein Begleiter oder Begleiterin für Ihr Kind in dieser wichtigen Lebensphase werden können.

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Körper und Identität(en)

Vor allem Jugendliche beschäftigen sich heute sehr intensiv mit ihrem Körper und sind oft verunsichert, ob er sich richtig entwickelt und den gesellschaftlichen Normen entspricht. Der Körper wird auch immer mehr künstlich modifiziert (Piercings, Tattoo, OPs, …). Gleichzeitig entwickeln Jugendliche ihre Identität(en). Körper und Identitä(en) gehören ganz eng zusammen. Wie schauen konkret diese Zusammenhänge aus? Gibt es nur eine oder mehrere Identitäten. Wie kann dieser neue Körperkult und diese Körpergestaltung bewertet werden. Diese und noch viel mehr Fragen werden uns in dieser Fortbildung beschäftigen.

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Selbsterfahrung

Wie geht es mir zur Zeit? Welche inneren Bilder laufen derzeit ab? Was habe ich bis jetzt erreicht und wo will ich hin? Wie nehme ich mich wahr? Als Mann? Als Frau? Als…? Manchmal tut es gut, in einem geschützten Rahmen eine Standortbestimmung über sich selbst vorzunehmen.

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„Eine Liebe wie jede andere“

Sexuelle und geschlechtliche
Vielfalt in Beziehungen

Zwei Jungen oder zwei Mädchen gehen Händchenhaltend durch die Stadt und tauschen sich immer wieder zärtliche Küsse aus. Ist das selbstverständlich oder befremdet uns das? Ist das normal? Wie würde es mir gehen, wenn das mein Kind wäre? Wir wollen darüber reden, welche Vorstellungen und Bilder wir im Kopf haben, wenn wir „lesbisch“, „schwul“, „heterosexuell“ hören. Wie anders sind „die Anderen“ wirklich? Mit viel Platz für Ihre Fragen wollen wir uns über verschiedene Liebes- und Lebensformen austauschen.

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Buben im Wandel

Der Vortrag stellt die männliche Sozialisation in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung und will aufzeigen, wie Buben heutzutage aufwachsen, was sie bewegt, beschäftigt, wie sie auf die Anforderungen der Gesellschaft reagieren. Ziel ist es aufzuzeigen, welche Auswirkungen dies auf die am Erziehungsprozess Beteiligten hat, bzw. welche Herausforderungen Eltern, Lehrerpersonen und Mitarbeiter*innen in der Jugend- und Sozialarbeit sich stellen.

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Sexualität in den neuen Medien

„Voll Porno“ titelte einmal der „Stern“ und zeichnete ein düsteres Bild der zukünftigen jungen Generation. Was ist dran an dieser anscheinend pornosüchtigen und mediengeilen Jugend? Ist es so schlimm, noch schlimmer oder wird alles nur dramatisiert? Wo sind die Grenzen zwischen Pornographie und Erotik? Welche Gefahren lauern noch im Internet? Wie können wir als Eltern und Erzieher*innen reagieren, wenn unsere Jugendlichen mit pornographischen Materialien in Kontakt kommen? Welche Zugänge haben wir persönlich zu dieser Thematik? Genau diesen Fragen wollen wir auf den Grund gehen.

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Transidentität und Intergeschlechtlichkeit

Transgender, Transsexualität, Transidentität, Intersexualität, Intergeschlechtlichkeit, Hermaphrodismus, Zwitter, … das sind die Begriffe, auf die ich anfangs eingehen werde. Schwerpunkte der Auseinandersetzung sind dann Trans- und Intergeschlechtlichkeit. Mit den Fragen: wie entstehen diese besonderen Formen? wie geht es Betroffenen? wie stehe ich dazu? werden wir uns annähern. Sowohl die Trans- als auch die Intergeschlechtlichkeit stellen das zweigeschlechtliche Denksystem in Frage und setzen neue Akzente in der Geschlechterdiskussion. Auch dies wird Inhalt der Auseinandersetzung sein.

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Homophobie

Wenn die Lust auf das eigene
Geschlecht zur Last wird

„Schwuchtel“, „schwule Sau“, „Arschficker“, … Nur zu oft haben wir diese Ausdrücke im täglichen Gebrauch unter Jugendlichen (aber auch unter Erwachsenen) gehört. Sie diskriminieren, werten ab, verstärken Klischees und Vorurteile und machen Angst. Wenn Menschen nicht in vorgefertigten, normierten und heterosexistischen Geschlechtsrollen leben wollen oder leben können, werden sie manchmal verspottet, ausgelacht und abgewertet. Die Folge davon sind Isoliertheit, Depression und nicht zuletzt Suizid der Opfer. In diesem Veranstaltung wollen wir deshalb folgenden Fragestellungen nachgehen:

  • Welche vorgefertigten Bilder von Geschlechtsidentitäten habe ich selber?
  • Welche bewussten oder unbewussten homophoben Anteile stecken in mir selber?
  • Wer sind eigentlich die Opfer von homophoben Angriffen?
  • Warum kann es zu homophoben Anfeindungen kommen?
  • Wie kann ich als Lehrperson, Pädagog*in, sensibilisieren, intervenieren und präventiv arbeiten?
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Porno, Dating, Bindungswunsch

Liebe, Sexualität und Partnerschaft im Internet

Mit der Einführung von web 2.0 und den Smartphones sind neue unendliche Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und weltweiten Vernetzung entstanden. Der Zugang zu kostenlosen pornografischen Seiten und erotischen Chaträumen wurden erleichtert, auch für Minderjährige. Viele pädagogisch Tätige stellen in ihrem Berufsalltag fest, dass zahlreiche Jugendliche regelmäßig pornografische Seiten im Internet besuchen. Aber auch Beratungseinrichtungen bemerken, dass sie immer häufiger von Personen kontaktiert werden, die ihre „Online-Sex-Sucht“ behandelt wissen möchten.
Folgende Themen sollen diskutiert werden:

  • Was ist besonders reizvoll an dieser virtuellen Interaktion, wo sexuelle Wünsche und Phantasien –auch oft anonym- ausgetauscht werden?
  • Wie beeinflusst dieser Online-Konsum das reale Beziehungs- und Sexualleben?

  • Wo liegt die Grenze zwischen einem „normalen“ Konsum und einem Suchtverhalten?
  • Wie können pädagogisch Tätige „Pornografie“ zum Thema für Jugendliche machen?
  • Wie können Erwachsene damit umgehen, wenn sie merken, dass der virtuelle Sex für sie spannender ist als die reale Sexualität?

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Was sind die Kosten?

Jede Stunde kostet grundsätzlich 70,00 Euro zuzüglich Fahrtspesen laut dem geltenden Landestarif. Bitte kontaktieren Sie mich um ein individuell angepasstes Kostenangebot zu erhalten.

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